Friedens-Grundschule
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Übergänge

Zwei Jahre vor Schulbeginn findet ein Elterninformationsabend für die Eltern der 4jährigen Kinder statt. Frau Dreps stellt an diesem Abend gemeinsam mit den Leiterinnen der umliegenden Kindertageseinrichtungen den Bildungsauftrag und die Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich vor.

 

In dem Jahr vor der Einschulung findet meistens nach den Herbstferien der „Tag der offenen Tür“ für die Schulanfänger und deren Eltern statt.

 

An diesem Tag haben die Eltern die Gelegenheit, sich schon vor der Anmeldung ausführlich über unsere Schule zu informieren.

 

Eltern und Kinder haben Gelegenheit, sich die Schule anzusehen. Die Schulleitung und einige Kolleginnen und Kollegen stehen für Fragen zur Verfügung. In den Klassen werden für die zukünftigen Erstklässler/Erstklässlerinnen verschiedene Aktionen angeboten.

 

Kurz darauf findet die Anmeldewoche statt. Alle Schulanfänger kommen mit ihren Eltern in die Schule und während die Eltern ihre Kinder anmelden durchlaufen die Kinder das Schulspiel.

 

Die Eltern haben nach der Anmeldung die Möglichkeit in einen regen Austausch zu gehen, der durch eine Dialogbegleiterin unterstützt wird. Hierbei steht die gemeinsame und gleichberechtigte Unterhaltung zu aktuellen Themen, wie Ängste, Probleme, erste Eindrücke etc. im Vordergrund. Dieses Projekt wird zur Zeit vom Jugendamt der Stadt Dortmund gefördert.

 

In dem Schulspiel werden die Kinder durch ein Indianerabenteuer geführt, welches etwa 90 Minuten dauert. Die Sozialpädagogin und drei bis vier Lehrkräfte begleiten die Kinder durch die fünf Stationen und füllen einen Beobachtungsbogen aus.

Ziel des Spiels ist es einen ersten Eindruck über die Kompetenzen der Kinder zu bekommen.

 

Am Ende findet ein Auswertungsgespräch mit der Schulleitung und den Eltern statt. Bei Bedarf bekommen die Eltern Möglichkeiten einer weiteren Förderung genannt. Wenn die Eltern eine Schweigepflichtsentbindung geben, tauschen sich Schule und Kindergarten über die weitere Förderung aus.

 

Inhalte des Spiels:

Station 1:

Sprachfähigkeit, Aufgabenverständnis, Wortschatz, Zusammenhänge erkennen

Indianerbegrüßung (Name, Alter, Hobby)

Gegenstände (Bildkarten) beschreiben

Station 2:

Grobmotorik, Gleichgewicht, Koordination, Körperwahrnehmung, Auge-Hand-Koordination

Indianertanz (Bewegungslied)

Balancieren (vorwärts / rückwärts)

Springen über ein Hindernis

Krabbeln

Ein-Bein-Stand

Ball fangen und werfen

Seilspringen

Rennen

Station 3:

Mengen erfassen und zuordnen, Zahlvorstellung, Ziffernkenntnis, Zählen

Zählen

Ziffernkarten zuordnen

Anzahl bestimmen

Veränderungen erkennen

Station 4:

Merkfähigkeit, Konzentration

Fragen zur Geschichte beantworten

Gegenstände zur Geschichte benennen

Silben klatschen

Veränderungen (Gegenstände) erkennen

Station 5:

Feinmotorik, Schreiben, Ausmalen, Schneiden, Kleben

Weg mit Buntstift nachspuren

Eigenen Namen schreiben

Farben benennen

Stifthaltung

Puzzle ausschneiden

Puzzle zusammenkleben

Puzzle ausmalen

Experten-Station:

Auge-Hand-Koordination, Blicksteuerung

Weg mit den Augen verfolgen

Lösung auf dem AB ankreuzen

 

In der Zeit von den Osterferien bis zu den Sommerferien können die Vorschulkinder aus den angrenzenden Kindergärten an einer vorschulischen Förderung teilnehmen. Diese hat im Schuljahr 2013/14 einmal wöchentlich am Vormittag für zwei Schulstunden stattgefunden. Da jedoch auch immer mehr Kinder eingeschult werden, die nicht aus dem direkten Einzugsgebiet kommen, bringen die Eltern in diesem Jahr ihre Kinder selbst zur Förderung in die Schule.

 

Im Rahmen dieser Förderung wird unter anderem ein Tierbuch erstellt. Dieses Tierbuch dient zur Erarbeitung der Ziffern und Mengen bis 10, die Kinder lernen Würfelbilder kennen und gestalten danach ein Tier, indem sie handwerkliche Fähigkeiten, wie schneiden, kleben etc. einüben.

 

Zudem lernen die Kinder erste Arbeitsformen, wie das Arbeiten an Stationen kennen.

Als letzte Vorbereitung findet in dem Jahr der Einschulung, meistens im Mai, nochmal einen Elternabend statt. Hier stellt die Schulleitung die Schule mit ihren Abläufen kurz vor, im Vordergrund dabei steht das Konzept der Eingangsstufe. Zudem sind alle Kolleginnen der Eingangsstufe anwesend. In Kleingruppen findet anschließend ein inhaltlicher Austausch statt, bei dem die Eltern erste Fragen klären können und sich untereinander kennen lernen. Zudem können sie die Klassenräume besichtigen und die Lehrkräfte erklären deren Organisationsform.

 

Außerdem wurde mit den umliegenden Kindergärten vereinbart, ein gemeinsames Bilderbuchprojekt durchzuführen.

 

Regelmäßige Treffen der Schulleitung mit den umliegenden Kindergärten führen zum gegenseitigen Austausch. Für die Zukunft wurden auch gegenseitige Besuche der Erzieherinnen und Lehrerinnen geplant, um sich gut kennenzulernen.

 

Am zweiten Schultag nach den Sommerferien findet eine Einschulungsfeier statt. Der Tag der Einschulung beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst.

 

Danach gehen alle gemeinsam in die Turnhalle. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleitung nehmen die Kinder der Eingangsphase ihre neuen Mitschüler und Mitschülerinnen durch eine Darbietung in Empfang.

 

Nach der Begrüßung und der Aufführung lernen die Schulanfänger ihre Klassenlehrerinnen und ihre Mitschüler und Mitschülerinnen kennen. Sie verbringen gemeinsam eine erste Stunde in ihrer Klasse. Während dieser Zeit werden die Eltern und alle anderen Besucherinnen und Besucher von den Mitgliedern der Schulpflegschaft bewirtet.

 

Die ersten Schulwochen dienen den Kindern zur Orientierung im Schulalltag. Sie lernen sich durch verschiedene Spiele und das tägliche Beisammensein kennen, erste Klassen- und Schulregeln werden gemeinsam erarbeitet.

 

Den Kindern wird zudem das richtige Verhalten bei Feuer gezeigt, dazu findet auch ein Schulrundgang statt, bei dem gezielt die Notausgänge gezeigt werden. Die örtliche Polizei besucht die einzelnen Klassen und bespricht gemeinsam mit den Kindern die Verkehrssituation rund um das Schulgebäude. Auch der Besuch der Verkehrspuppenbühne findet für die Schulanfänger statt.

 

Der Übergang zur weiterführenden Schule beginnt mit dem Elterninformationsabend für die Eltern der Kinder des vierten Jahrgangs im November. An diesem Abend informiert die Schulleitung die Eltern über die verschiedenen Wege nach Klasse 4. Daran schließt sich die individuelle Beratung am Elternsprechtag an. Dabei steht vor allem das Kind im Mittelpunkt der Überlegungen.

 

Am letzten Schultag vor den Sommerferien gestalten die Kinder des dritten Jahrgangs ein Abschiedsfest für die Kinder des vierten Jahrgangs. An diesem Fest nehmen alle Eltern und Kolleginnen teil.

 

Die Kolleginnen werden von den weiterführenden Schulen regelmäßig zu Konferenzen eingeladen, um zu erfahren, wie es mit unseren Kindern an der neuen Schule weitergegangen ist.