Friedens-Grundschule
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Der Stundenplan wird - in Absprache mit dem Kollegium – von der Schulleitung erstellt. Der Fachunterricht (z.B. Religion) findet überwiegend in den Eckstunden statt. Die Belegung der Turnhalle, des Computerraumes und der Schulküche wird durch Absprachen im Kollegium organisiert.

Alle Kinder kommen grundsätzlich um 8.00 Uhr zur Schule. Der Unterricht endet für die Kinder der Eingangsstufe an allen Tagen außer freitags um 12.30 Uhr, der Unterricht für die Kinder der jahrgangsübergreifenden Oberstufe endet täglich um 13.30 Uhr, freitags um 12.30 Uhr. Durch die Arbeit in der Eingangsstufe und die verschiedenen differenzierenden Maßnahmen im Unterricht, ist der Stundenplan zu einem sehr komplexen Gebilde geworden. Die Kinder werden zum Teil durch die Sozialpädagogin oder andere Lehrer zu speziellen Fördermaßnahmen parallel zum Unterricht zusammengefasst und dort je nach Lernbedarf unterrichtet. In der Oberstufe gibt es immer in der zweiten Schulstunde eine Einführungsstunde für Teilgruppen.

Die Vertretung wird durch die Schulleitung geregelt. Bei Verhinderung der Schulleitung übernimmt die dienstälteste Lehrkraft die Schulleitung. Im Lehrerzimmer hängt der Vertretungsplan aus. Für die Vertretungskräfte hängt zur Orientierung in jeder Klasse eine Pinnwand mit den wichtigsten Daten über die Schüler und die Klassenorganisation. Da der Unterricht in allen Klassen gemeinsam vorbereitet wird und in allen Klassen parallel gearbeitet wird, ist eine Weiterarbeit am Thema keine Schwierigkeit für Vertretungslehrkräfte. Außerdem gelten folgende Grundsätze:

  • Vertretungsunterricht ist Bestandteil des schulischen Alltags.
  • Vertretungsunterricht ist grundsätzlich Unterricht und in aller Regel auch Fachunterricht.
  • Vertretungsunterricht verlangt ein besonderes Maß an Kooperationsbereitschaft von allen Beteiligten, auch und gerade von den Lehrern und Lehrerinnen.
  • Alle Kollegen und Kolleginnen nehmen mehrmals am Tag Kenntnis (mindestens vor dem eigenen Unterrichtsbeginn, in der 1. großen Pause und vor endgültigem Verlassen der Schule) vom Stand der Vertretungsplanung.
  • Bei vorhersehbaren Vertretungen muss die zu vertretende Lehrkraft die Vertretungskräfte informieren und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, LAA in den Lerngruppen zur Vertretung einzusetzen, die sie aus ihrem BdU kennen.

 

 Klassenzusammensetzung

 

Die Lehrerinnen der Eingangsstufe und die Schulleitung legen gemeinsam die Klassenzusammensetzung fest. Eine Verteilung wird nach Möglichkeit nach Wohnbezirken, gleichmäßig nach der Religionszugehörigkeit, nach Jungen und Mädchen und u.U. nach Freundschaften vorgenommen. Auch die Zusammenarbeit mit den schulnahen Kindergärten hilft bei der Einteilung der neuen Lernanfänger. Die Zügigkeit richtet sich nach der Anzahl der aufgenommenen bzw. entlassenen Schüler. Zurzeit haben wir 9 Klassen: 

Fünf Eingangsstufenklassen und vier jahrgangsübergreifende Klassen für die Jahrgänge 3 und 4.

Die Klassenzusammensetzung in Klasse 1 und 2 hat sich durchgehend geändert, da wir seit dem Schuljahr 2003 / 2004 die jahrgangsübergreifende Eingangsstufe eingeführt haben. (hierzu s.u.)

 

 Dienstzeiten

 

Die Dienstzeit der Lehrpersonen beginnt um 7.45 Uhr, der Unterricht für die Schüler um 8.00 Uhr. Es wird in drei Blöcken unterrichtet, die von zwei Pausenzeiten unterbrochen werden. Die Pausenzeiten sind von 9.35 – 10.00 Uhr und 11.30 – 11.45 Uhr, das Unterrichtsende ist um 13.30 Uhr. Nur zu diesen Zeiten klingelt es. Die Kinder des offenen Ganztags gehen nach dem Unterricht in die Betreuung.

 

  Aufsichtsregelung und Pausengestaltung

 

Die Aufsicht achtet darauf, dass sich während der Pause keine Schüler im Gebäude aufhalten. Die  Kinder stellen sich nach dem Schellen auf, werden unter Aufsicht aus dem Gebäude bzw. in das Gebäude geleitet. Bei fehlender Aufsicht obliegt die Aufsichtspflicht der für die Klassen zuständigen Lehrkraft. Der Aufsichtsplan ist wie folgt aufgeteilt:

        

1 Lehrperson                 7.45 Uhr–     8.00 Uhr

1 Lehrperson                 8.30 Uhr–     8.45 Uhr

         3 Lehrpersonen               9.30 Uhr–    10.00 Uhr

         3 Lehrpersonen             11.30 Uhr–    11.45 Uhr

 

Auf dem Schulhof sind drei Zonen mit verschiedenen Spielmöglichkeiten eingerichtet. Eine Zone befindet sich zwischen dem Hauptgebäude und der Turnhalle; hier darf Fußball gespielt werden. Ein weiterer Platz bietet sich an für Hüpfspiele, die auf dem Asphalt vorgezeichnet sind. Der hintere Bereich des Schulhofes ist begrünt (Wiese, Büsche, Bäume) und mit Spielgeräten ausgestattet (Hängebrücke, Kletterseile, Rutsche, Tipi aus Weidensträuchern, Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen).

Bei Regenpausen verbleiben die Kinder in den Klassen und werden von der zuletzt dort unterrichtenden Lehrkraft betreut.

Kann ein Kind sich nicht benehmen und hält sich nicht an die Schulregeln, muss es im Gebäude unter Aufsicht die Schulregeln abschreiben und diese von den Eltern unterschrieben wieder mit zur Schule bringen, dies hat die Schulkonferenz so beschlossen.

 

 Verabredungen – einheitliche Verhaltensregeln

 

Jeder Lehrer hat Vorbildfunktion gegenüber den Kindern. Das Lehrerverhalten während der Dienstzeit richtet sich nach der allgemeinen Dienstordnung, darüber hinaus wird es bestimmt durch die pädagogische Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern, d.h. dass der Lehrer in seiner Vorbildfunktion als Erzieher sein Verhalten nach gleichen Maximen ausrichtet, die er auch von seinen Kindern verlangt, insbesondere gilt unsere, von den Eltern, Schülern und Lehrern entwickelte und aktualisierte Schulordnung.

 

Jahresplanung

 

Die Schulkonferenz tagt mindestens zweimal im Jahr. Lehrerkonferenzen finden monatlich statt, Klassenkonferenzen tagen bei Bedarf. Zu  Dienstbesprechungen wird im Bedarfsfall kurzfristig eingeladen. Die Elternmitwirkung in den entsprechenden Gremien geschieht im Rahmen des Schulmitwirkungsgesetzes. Elternsprechtage finden mindestens zweimal im Jahr statt, zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende. Zweimal im Jahr wird die Brandschutzübung (Feueralarm) durchgeführt. Die Radfahrprüfung im 4. Schuljahr wird in terminlicher Absprache mit der Polizei geregelt.

 

 Verwaltung des Budgets

 

Das Gesamtbudget der Schule wird nach den städtischen Berechnungsgrundlagen von der Schulleitung verwaltet. Anforderungen für Anschaffungen werden an die Schulleitung gerichtet und in der Lehrer- und Schulkonferenz beraten. Weitere Anschaffungen werden durch den hiesigen Förderverein unterstützt.

 

Klassenraumgestaltung

 

Die Klassenräume der Friedens-Grundschule zeichnen sich durch eine einheitliche Struktur aus. Der fest integrierte Sitzkreis bietet Möglichkeiten für gemeinsame Einstiege, Erarbeitungen und Reflexionen.

 

Des Weiteren ist die Raumgestaltung nach Fächern klar gegliedert. Für den Deutschunterricht verfügt jede Klasse über die Rechtschreibraupe, die die wichtigsten Rechtschreibregeln aller Schuljahre visualisiert. Darüber hinaus hängen grammatikalisch erarbeitete Regeln zur Erinnerung in der Klasse. Die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler wird mit Hilfe einer kleinen Leseecke gefördert.

 

Im mathematischen Bereich wird das Lehrwerk „Matherad“ aufgegriffen, in dem die Materialien geordnet in kleinen Regalen jederzeit zur Verfügung stehen. Zudem sind die zu behandelnden Themen des Schuljahres durch das Matheradposter transparent. Zur Unterstützung des Lerninhaltes befinden sich die im Matherad verwendeten Rechentricks in jedem Raum.

 

Für das Fach Englisch befindet sich in jedem Klassenraum der Oberstufe eine sogenannte „English Corner“, die einen ritualisierten Einstieg in jede Stunde gewährleistet. Der Schulalltag ist für die Schülerinnen und Schüler durch die Tagestransparenz klar gegliedert. Durch die Visualisierung der Klassenregeln werden die Kinder stets an einen freundlichen und gewaltfreien Umgang miteinander erinnert.